Von der Zeichnung zum Prototyp


Der Anfang

Der erste Nachkriegsauftritt eines AUTO UNION Grand Prix-Wagen fand am 11.August 1979 auf 
dem Nürburgring statt. Es war der von Hubertus Graf Dönhoff aus der CSSR nach Deutschand geholte 3 ltr. Type D, das ehemalige Ausstellungs- fahrzeug der Auto Union, für den Martin Schröder 1979 in der DDR den passenden Motor mit Zwei- stufenkompressor gefunden und auf abenteuerlichem Weg in den Westen gebracht hatte.

Teil des Agreements mit dem damaligen Besitzer Kerry Payne war, dass Schröder & Weise ihre Geschäftseröffnung in Hannover mit dem einzigen existierenden AUTO UNION Grand Prix-Wagen krönen durften.

Daraus wiederum entstand über den Modellsammler Carlo Villanova der Kontakt zu Carlo Brianza, dem führenden Modellbauer für Kleinserien in den 80er Jahren. Schröder & Weise entschied sich für eine Serie von 25 Exemplaren in Brianzas bevorzugtem Maßstab 1:10.

Schröder & Weise brachte die Serie 1982 unter der Marke FINE ART auf den Markt. 17 Exemplare hat Carlo Brianza nach zweijähriger Entwicklungszeit von 1982 an fertiggestellt. Die Serie wurde durch Brianzas plötzlichen Tod 1986 abrupt unterbrochen. Die Tatsache, dass die Unterlagen und Gußmodelle bei vielen Zulieferern und Subunternehmern in ganz Norditalien verstreut waren, beendete das Projekt sogar vorzeitig. Die 17 Modelle sind heute bei VW, Audi und einigen Privatsammlern weltweit. In der Fachpresse werden sie auch als Brianza AUTO UNION zitiert.


Ein Exemplar der FINE ART AUTO UNION Type D-Modelle kann im Audi museum mobile in Ingolstadt besichtigt werden.

1999 nahm der ungarische Modellsammler Andras Noszvai Kontakt zu Martin Schröder auf und schlug die Fortsetzung der Serie AUTO UNION Grand Prix-Modelle vor, diesmal mit Bernd Rosemeyers Siegerwagen des Großen Preises von Deutschland 1936 auf dem Nürburgring und im Maßstab 1:8. Noszvai verfügt über exzellente Kontakte zu Ungarns besten Modellbauern, die durch die Wende und den damit verbundenen Wegfall von Aufträgen für Museumsmodelle für das Projekt zur Verfügung stehen.

Schnell war der Kontakt zur Audi Tradition hergestellt, die den Gedanken einer limitierten Auflage von wiederum weltweit 25 Exemplaren mit Begeisterung aufnahm, jegliche Unterstützung zusagte und auch gewährte.


Das Projekt AUTO UNION 1:8 war geboren und nahm mit dem Vermessen des Typ C von 1936 im November 1999 seinen Anfang.

Die Präsentation des AUTO UNION Typ C findet auf dem Audi-Stand während der Techno Classica 2006  statt.

Mit dem Projekt AUTO UNION 1:8 wird ein neuer Qualitätsmaßstab im Kleinserienbau hochwertiger Sammlermodelle gesetzt werden.

An der Entstehung des AUTO UNION 1:8 Typ C 1936 von der Zeichnung bis zum Prototyp lassen wir Sie auf diesen Seiten teilhaben.